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Während der 3. Point of Shoes wurde die finnische Gaststudentin Mette Hiltunen von ihren Lehrern und Mitstudierenden verabschiedet. Zwischen Mitte Januar und Mitte April verbrachte die junge Frau, die im finnischen Hämeenlinna an der Wetterhoff Design School Schuhdesign studiert, ein vom europäischen ERASMUS-Programm gefördertes Semester an der Deutschen Schuhfachschule. 
Die traditionsreiche Wetterhoff Design School wurde 1885 ursprünglich als Handwerksschule für Mädchen gegründet und ist seit vielen Jahren schon ein Teil der HAMK University of Applied Sciences. Mette Hiltunen entschied sich für ein Auslandssemester an der DSF einerseits um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und andererseits weil sie bereits Gutes über das Studium an der Deutschen Schuhfachschule gehört hatte. Schon in früheren Jahrzehnten begannen viele finnische Schuhexperten ihre Karriere mit einem Studium an der DSF.
Während ihres dreimonatigen Aufenthalts belegte Mette eine Vielzahl verschiedener Kurse und stellte sich so ein maßgeschneidertes Studienprogramm zusammen. Der besondere Reiz ihres Studiums lag jedoch in der Teilnahme am Abschlussprojekt der Absolventen des zweiten DSF-Studienjahres. Sie entwarf drei Schuhgruppen (Pumps, Stiefel und Sneakers) für das von Europas größtem Schuhhändler Deichmann gestellte Abschlussthema und präsentierte ihre Studie vom Kreativprozess bis zu den fertigen Produkten während des Kolloquiums am 18. April vor der Prüfungskomission der DSF. Die erzielten Studien- und Prüfungsleistungen werden an der finnischen Heimatuniversität mit 21 ECTS-Credits gutgeschrieben, so dass sich das Auslandssemester durchaus lohnt.
Sichtlich erleichtert erzählt die sympathische Studentin anschließend von ihren Erlebnissen. Die Menge an Projekten, das hohe Arbeitspensum und die Fülle an Lehrstoff hätten sie doch überrascht. Aber trotz des hohen Arbeitsaufwandes fand sie noch Zeit, das studentische Leben in Pirmasens zu genießen und neue Freundschaften zu knüpfen. So stand dann auch nicht nur Mette, sondern auch ihren DSF-Mitstudierenden so manche Träne im Augenwinkel als es daran ging sich zu verabschieden. Aber die Schuhindustrie ist eine kleine Welt und so wird man sich sicher noch öfter begegnen. Und im Zeitalter von E-Mail, Facebook und Cheap Flights lässt sich der Kontakt auch weiterhin halten.
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