Christiano Mendolia

Zur Person
–    16 Jahre jung und Pirmasenser aus Überzeugung
–    Ein italienischer Pfälzer mit südländischer, guter Laune und Pfälzer Zungenschlag
–    Ausgestattet mit viel Optimismus und der Mittleren Reife

2015Mendolia
1.    Was ich an mir mag… Ich liebe Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Mache mir gern einen Plan von dem, was ich vorhabe und bin meist optimistisch und an Neuem interessiert. Leider bin ich aber auch sehr ungeduldig…nicht nur mit mir 😉

2.    Was mich an die BBS Pirmasens brachte… Ich bin sehr am IT-Sektor interessiert. Deshalb finde ich das Abitur+ ziemlich gut für mich. Der Info-Tag und vor allem persönliche Empfehlungen gaben dann den Ausschlag für die Schule.

3.    Fünf Wochen BBS – Erste Eindrücke… Anders als Realschule/ problemloser Start/gut angekommen/ gehe gerne zur Schule.

4.    Du bist ein Jugendlicher mit einem Handicap …Ja, man nennt es Glasknochenkrankheit. Das heißt schon auch Einschränkung.  Ich brauche einen Rollstuhl. Der aber ist ein Hilfsmittel, das mir Sicherheit und auch Bewegungsfreiheit gibt.

5.    Was anders ist als bei anderen Jugendlichen: Zuerst ist mal ganz Vieles gleich und nicht anders. Ich habe gelernt mit der Krankheit im Alltag umzugehen. Aber es gibt schon noch Sachen, die ich noch besser lernen will.

6.    Was heißt Inklusion für Dich? Das ist schnell gesagt: Ganz einfach dazu gehören. Ich habe schon das Gefühl, dass ich von Lehrern und Mitschülern einfach so akzeptiert und nicht auf meine Behinderung reduziert werde.

7.    Denk ich an Inklusion an der BBS, dann… Fällt mir auf, dass ich hier und in Pirmasens noch nie wegen meiner Behinderung gemobbt wurde. Ich denke, das ist für die Pirmasenser eine Frage der Ehre. Pirmasenser machen so etwas nicht.
Und wie schon gesagt: Der Start an der Schule war gut. Vieles war echt gut organisiert. Klassenraum, Toilette…Barrierefreiheit…na, ganz ok. Aber ein Aufzug wäre trotzdem nicht schlecht, auch wenn ich weiß, dass da wohl finanzielle Probleme bestehen.

8.    In meiner Klasse… Habe ich schon erste Freunde gefunden. Ich schau da positiv ins Schuljahr.

9.    Deine Zukunftspläne… Logisch, Abitur und dann ein Beruf in der IT-Branche. Aber da ist so vieles in Bewegung, da hab ich noch Beratungsbedarf.